Wie könnte unser gemeinsamer „Rettungsplan“ aussehen?
Mehr dazu bei der Sammelstelle „Europaplatz“ pünktlich ab 11 Uhr.
Weitere Informationen sind hier im FLYER und bei unserer PRESSEMITTEILUNG zu finden.
| Die international anerkannte Farbe für Flucht und Rettung ist Grün mit weißer Schrift. Dies betrifft unter anderem Fluchtwege, Erste Hilfe, Notausgänge, Rettungspläne und die Rettung von Menschenleben.
Wir (Menschen auf der Flucht) brauchen Rechte. Deshalb wurde 1951 die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) verabschiedet. Sie ist die wichtigste Rechtsgrundlage des nternationalen Flüchtlingsrechts. Mehr als 140 Staaten haben sich verpflichtet, die Rechte von Geflüchteten innerstaatlich anzuerkennen und umzusetzen. Die GFK war und ist eine Antwort auf den Faschismus.
Doch wie sehen aktuelle Fluchtwege und die Rechte von uns heute aus? Über 2.000 km Stacheldraht an den EU-Grenzen. Pushbacks, Polizeigewalt, Haft – Menschen sterben auf der Flucht, ertrinken im Mittelmeer. Sie leben in Lagern unter haftähnlichen Bedingungen. Sie werden rassistisch angefeindet. Sie sind sozial ausgegrenzt. Mit der am 12. Juni europaweit in Kraft tretenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sind weitere Angriffe auf unsere Rechtsstellung verbunden. Bereits heute werden Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft, in denen ueerfeindlichkeit an der Tagesordnung ist. Beispiele hierfür sind Georgien, Ghana und Senegal.
Den aktuellen politischen Entwicklungen sollten wir aktiv entgegentreten. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Unser politischer Rettungsplan kann nur darin bestehen, zusammenzustehen, solidarisch zu handeln und emanzipatorische Ideen zu entwickeln, nach denen niemand – auch nicht in der Krise – zurückgelassen wird. In diesem Sinne rufen wir dazu auf, sich am 20. Juni 2026 ab 11 Uhr bei der Sammelstelle am Europaplatz einzufinden. Dort wird es weitere Informationen zu möglichen politischen Rettungsplänen geben.
Folgende Gruppen rufen auf: SEEBRÜCKE Freiburg, ANDA e. V., Our Voice, Aktion Bleiberecht Freiburg, Initiative Bezhalkarte STOPPEN, Sea-Eye, Migrant*innenbeirat, Azubi gegen Rechts, MediNetz Freiburg, R42, Amnesty International Freiburg, ROSA Rolling Safespace, Refugee Law Clinic, abschiebehaftsupport bawü und viele Einzelpersonen.











