Manifest: Rat für Migration fordert radikalen Kurswechsel in der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik

„Die bisherige Politik untergrabe die eigene Werte-und Gesellschaftsordnung“

Pressemitteilung vom 8. September 2017 | Manifest | Deutschland ist ein Einwanderungsland – die Politik hat lange gebraucht, um zu dieser Einsicht zu gelangen. Nun wird sie wieder infrage gestellt. Der Rat für Migration (RfM), ein bundesweiter Zusammenschluss von rund 150 Migrationsforscherinnen und -forschern, sieht sich daher veranlasst, Stellung zu beziehen. In seinem „Manifest für eine zukunftsfähige Migrations- , Integrations- und Flüchtlingspolitik“ benennt er aktuelle Probleme und stellt konkrete Forderungen.
Die aktuelle Politik bietet keine langfristigen, zukunftsfähigen Lösungen, sondern nur kurzfristige und widersprüchliche Antworten auf internationale Herausforderungen. Doch kurzfristige und nationale Ansätze sind nicht die Lösung. „Wir müssen erkennen: Migration ist nicht  umfassend steuerbar – auch wenn manche Politiker gern so tun als ob“, sagt RfM – Vorsitzender und Ethnologe Werner Schiffauer. „Die Probleme werden lediglich über die EU-Außengrenzen hinweg verschoben.“ Was dagegen national steuerbar ist, sei die Integrationspolitik. „Hierauf müssen wir uns stärker konzentrieren.“ Pressemitteilung

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