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	<title>abr-Drucksachen &#8211; Aktion Bleiberecht</title>
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	<title>abr-Drucksachen &#8211; Aktion Bleiberecht</title>
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		<title>Erfolgreicher Tag der offenen Tür im rasthaus Freiburg</title>
		<link>https://www.aktionbleiberecht.de/2013/09/erfolgreicher-tag-der-offenen-tur-im-rasthaus-freiburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[emil]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2013 15:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[abr-Drucksachen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumente]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingsprotest]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlaufstelle für Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere rasthaus-Idee &#124; rasthaus-Geschichte &#124; rasthaus-Gruppen &#124; rasthaus-Fianzierung ein Teil der Ausstellung online. Zahlreiche Besucher_innen kamen am letzten Samstag (28.09.13) zum Tag der offenen Tür, zu dem das rasthaus Freiburg<a class="moretag" href="https://www.aktionbleiberecht.de/2013/09/erfolgreicher-tag-der-offenen-tur-im-rasthaus-freiburg/">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Anlaufstelle für Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere<a href="http://www.aktionbleiberecht.de/?attachment_id=5029" rel="attachment wp-att-5029"><img decoding="async" class="wp-image-5029 alignright" alt="Mitglieder von Batir le Togo " src="http://www.aktionbleiberecht.de/blog/wp-content/uploads/2013/09/P1060957-300x200.jpg" width="240" height="160" srcset="https://www.aktionbleiberecht.de/blog/wp-content/uploads/2013/09/P1060957-300x200.jpg 300w, https://www.aktionbleiberecht.de/blog/wp-content/uploads/2013/09/P1060957-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a></h2>
<p><strong><a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/rasthaus/Tafel_rasthaus_2_Ideen.pdf" target="_blank">rasthaus-Idee</a> | <a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/rasthaus/Tafel_rasthaus_1_Geschichte.pdf" target="_self">rasthaus-Geschichte</a> | <a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/rasthaus/Tafel_rasthaus_3_aktive_Gruppen.pdf" target="_blank">rasthaus-Gruppen</a> | <a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/rasthaus/Tafel_rasthaus_4_Finanzierung.pdf" target="_blank">rasthaus-Fianzierung</a></strong> ein Teil der Ausstellung online.</p>
<p>Zahlreiche Besucher_innen kamen am letzten Samstag (28.09.13) zum Tag der offenen Tür, zu dem das rasthaus Freiburg eingeladen hatte. Das mini-rasthaus ist ein selbstverwaltetes Projekt und unterstützt Menschen ohne Papiere und Flüchtlinge unentgeltlich. In den Räumlichkeiten des rasthauses arbeiten das Südbadische Aktionsbündnis gegen Abschiebungen (SAGA) das Unterstützung in rechtlichen Fragen anbietet, sowie medi-Netz als Anlaufstelle für medizinische Beratung. Die Deutschkurse bieten Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache an. Aktion Bleiberecht legt den Schwerpunkt auf politische Veranstaltungen und Aktionen und das Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzungen organisiert sich gruppen- und themenübergreifend und engagiert sich derzeit gegen die Abschiebungen von in der Region lebenden Roma.</p>
<p><span id="more-5028"></span>Neben einem kleinen Flohmarkt, gab es Informationstische mit umfangreicher Literatur zur Flüchtlingsthematik. Im gut besuchten rasthaus-Kino gab es Kurzfilme zur Situation der Flüchtlinge in Italien, Ungarn und Spanien. Einige Filme zeigten die Lagerpolitik in Deutschland und die psychosozialen Folgen für die dort untergebrachten Menschen auf. Der selbstorganisierte Protest der Flüchtlinge gegen die diskriminierende Politik war ebenfalls Thema sowie der diskriminierende teils rassistischer Umgang von Institutionen mit geflüchteten Menschen.</p>
<p>Eine Ausstellung informierte über die Aktivitäten der rasthaus-Gruppen und über das rasthaus selbst. Zahlreiche Besucher_innen informierten sich über das rasthaus und die solidarische Finanzierung. Eine aktuelle Ausstellung nahm Bezug auf die derzeitigen Lebens- und Wohnbedingungen der Roma in Serbien und dem Kosovo.</p>
<p>Neben dem erwähnten Flohmarkt selbstverwalteter Gruppen wurde auch Café und Kuchen und später ein Abendessen für alle angeboten. Musikalisch umrahmt wurde der Tag der offenen Tür von Anita Morasch mit französischen Chansons und Lieder aus der Kultur der Roma sowie durch Trommelmusiker aus Togo, die sich in der Organisation von Batir le Togo organsiert haben und das rasthaus unterstützten. Ein Danke an das Strandcafé, die Rosa Hilfe, die Kita und die Gretherverwaltung und die Anwohner_innen des Grethergeländes.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Ein Aufruf an alle die nicht wegschauen!</title>
		<link>https://www.aktionbleiberecht.de/2012/08/ein-aufruf-an-alle-die-nicht-wegschauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[emil]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 12:06:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[abr-Drucksachen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unterstützt das Aktionswochenende gegen Abschiebungen am Baden-Airpark! Niemand darf gewaltsam mittels staatlichem Druck aus dem Land abgeschoben oder vertrieben werden. Erstmals wollen verschiedene Gruppen aus Baden-Württemberg am 29. und 30. September 2012 beim Abschiebeflughafen Karlsruhe Baden-Baden<a class="moretag" href="https://www.aktionbleiberecht.de/2012/08/ein-aufruf-an-alle-die-nicht-wegschauen/">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Unterstützt das Aktionswochenende gegen Abschiebungen am Baden-Airpark!</h2>
<p><strong>Niemand darf gewaltsam mittels staatlichem Druck aus dem Land abgeschoben oder vertrieben werden.</strong></p>
<p>Erstmals wollen verschiedene Gruppen aus Baden-Württemberg am 29. und 30. September 2012 beim Abschiebeflughafen Karlsruhe Baden-Baden (Baden-Airpark), jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr präsent sein. Seit mehr als 10 Jahren finden von dort aus Abschiebungen in den Balkan statt.</p>
<p>Am Samstag den 29. September wollen wir unsere Kritik an den Abschiebungen durch Aktionen, Kundgebungen vor und im Flughafenterminal verdeutlichen. In den sechs Stunden unserer Anwesenheit soll es zahlreiche kulturelle Beiträge (Musik, Theater, Performance etc.), Workshops, Vernetzungsmöglichkeiten, Ausstellungen, Informationen und vieles mehr geben. Eine kleine Bühne mit einer Soundanlage wird vorhanden sein.<br />
<span id="more-3760"></span>Am Sonntag den 30. September wird zu Sonntagsspaziergängen gegen Abschiebungen mit Informationen und Kultur aufgerufen. Ein Zelt wird vorhanden sein, indem es neben Informationen auch Kaffee und Kuchen geben wird.</p>
<p>Wie interessant und informativ das Programm an den beiden Tagen letztendlich aussehen wird, hängt jedoch von eurer Unterstützung ab. Unser Ziel ist, mit einem interessanten, informativen und kulturellem Programm dem Protest den notwendigen Ausdruck zu geben. Wir wollen zusammen mit den Betroffenen gegen die Abschiebungen demonstrieren.</p>
<p>Kleinere politische Gruppen in Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Bühl, Rastatt, Stuttgart und Freiburg rufen derzeit örtlich zur Beteiligung an dem Protest auf. Gruppen aus Frankfurt wollen sich beteiligen. Wir hoffen, dass es noch viele mehr werden.</p>
<p>Am Freitag den 28. September 2012 wird im Rahmen des Flüchtlingstages, der unter dem Titel „Flucht ist kein Verbrechen!“ steht, eine Delegation aus verschiedenen Menschenrechts- und Flüchtlingsgruppen sowie Flüchtlinge selbst beim Regierungspräsidium Karlsruhe die Forderung für die Rechte der Flüchtlinge vortragen. Die Landesregierung wird darüber informiert. Auf dem Marktplatz in Karlsruhe wird es am Freitag Informationsstände, Redebeiträge und ein Auftritt von Irie Revolté geben.</p>
<p>Das Programm hat aber noch viele Lücken, die geschlossen werden müssen. Beteiligt euch und unterstützt den Protest gegen Abschiebungen.<br />
Schickt eure Ideen und Beiträge an: <a href="mailto:info@aktionbleiberecht.de" target="_self">info@aktionbleiberecht.de</a> oder an <a href="mailto:info@stop-deportation.de" target="_self">info@stop-deportation.de</a><br />
Unter den gleichen Adressen sind wir auch für Fragen zum Programm und den Aktionstagen zu erreichen.</p>
<p>Aktion Bleiberecht Freiburg<br />
Adlerstr.12<br />
79098 Freiburg<br />
<a href="mailto:info@aktionbleiberecht.de" target="_self">info@aktionbleiberecht.de</a><br />
<a href="http://www.aktionbleiberecht.de" target="_self">www.aktionbleiberecht.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für das Recht zu bleiben, für das Recht zu gehen: Soziale Kämpfe in Westafrika</title>
		<link>https://www.aktionbleiberecht.de/2011/11/fur-das-recht-zu-bleiben-fur-das-recht-zu-gehen-soziale-kampfe-in-westafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[emil]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 12:27:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[abr-Drucksachen]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[Veranstaltung mit Delegeation aus Mali / Montag den 21. November 2011, 19.30 Uhr UNI-Freiburg, Raum 1098 Veranstaltung mit drei malischen AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Mit Rokia Diarra Karambé (FAM), Alassane Dicko (AME) und Hamada Dicko (ADEM). Die<a class="moretag" href="https://www.aktionbleiberecht.de/2011/11/fur-das-recht-zu-bleiben-fur-das-recht-zu-gehen-soziale-kampfe-in-westafrika/">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Veranstaltung mit Delegeation aus Mali / Montag den 21. November 2011, 19.30 Uhr UNI-Freiburg, Raum 1098</h5>
<p>Veranstaltung mit drei malischen AktivistInnen von Afrique-Europe-Interact. Mit Rokia Diarra Karambé (FAM), Alassane Dicko (AME) und Hamada Dicko (ADEM).<br />
<span id="more-2845"></span>Die ReferentInnen gehören zum afrikanischen Flügel von Afrique-Europe-Interact- einem transnationalen Netzwerk. Sie werden in den Veranstaltungen über soziale Kämpfe in Mali bzw. Westafrika berichten.</p>
<p>Dabei wird es einerseits um die Situation von (selbstorganisierten) Abgeschobenen, TransmigrantInnen und RückkehrerInnen gehen, andererseits sollen die Perspektiven transnationaler Organisierung näher beleuchtet werden, inklusive der Frage, wie der arabische Frühling seitens der sozialen Bewegung in Mali bzw. Westfarika aufgenommen wurde.</p>
<p><span style="color: #003300; font-size: medium;">Eine Veranstaltung von Aktion Bleiberecht Freiburg, dem u-asta Freiburg und dem Eine Welt Forum</span></p>
<p><span style="color: #800000; font-size: medium;">Informationen</span></p>
<p>Bereits 1991 wurde in Mali der langjährige Diktator General Traoré in einem vor allem von SchülerInnen und StudentInnen initiierten Volksaufstand gestürzt. Seitdem sind zwar demokratische Grundrechte weitgehend garantiert, dennoch gehört das westafrikanische Land zu einem der ärmsten bzw. am ärmsten gemachten Länder der Welt.</p>
<p>Die Hintergründe sind vielfältig: Neben korrupten Eliten sind vor allem die Agrarpolitik der USA und EU sowie die durch IWF, Weltbank &amp; Co. aufgezwungenen Strukturanpassungsprogramme zu nennen, hinzu kommen in jüngerer Zeit der massive Ausverkauf von fruchtbarem Ackerland an global operierende Investmentfonds („Landgrabbing“) und die bereits jetzt dramatischen Auswirkungen des Klimawandels.</p>
<p>Die ReferentInnen gehören zum afrikanischen Flügel von Afrique-Europe-Interact – einem transnationalen Netzwerk, das Anfang 2011 eine dreiwöchige Karawane „für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung“ von der malischen Hauptstadt Bamako zum 11. Weltsozialforum in Dakar/Senegal organisiert hat. Sie werden in der Veranstaltung über soziale Kämpfe in Mali bzw. Westafrika berichten. Dabei wird es nicht zuletzt um die Situation von (selbstorganisierten) Abgeschobenen, TransitmigrantInnen und RückkehrerInnen gehen – auch vor dem Hintergrund, dass durch die Konflikte in Libyen und der Elfenbeinküste mehrere Hundertausend ArbeitsmigrantInnen ihre Existenzgrundlage verloren haben und nach Mali zurückkommen mussten.</p>
<p>Mit: Rokia Diarra (Föderation der Vereine der MigrantInnen aus Mali), Alassane Dicko (Assoziation der Abgeschobenen Malis) und Hamada Dicko (Assoziation der jungen Abgeschobenen). Die Rundreise wird von Afrique-Europe-Interact in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. organisiert.</p>
<p><span style="color: #800000; font-size: medium;">Projekte</span></p>
<p>Für folgende Projekte und politische Aktivitäten suchen wir Spenden, detailliertere Informationen folgen demnächst. Bei Interesse geben wir auch gerne zusätzliche Auskünfte oder stellen Direktkontakt zu den jeweiligen Basisinitiativen her.<br />
APEGA/Association des Planteurs et Exploitantes de Gomme Arabique (Verein für den Anbau und die Nutzung von Gummi-Arabicum): Die Umweltorganisation APEGA unterstützt vor allem die Selbstorganisierung von Frauen im ländlichen Bereich. Mit den 1.000 Euro ist der Kauf einer Getreidemühle für Frauen aus dem 100 Kilometer östlich von Bamako gelegenen Dorf Konobougou geplant – einschließlich Ausbildung in der Handhabung und Verwaltung der Mühle.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">Le collective des artisans et travailleurs culturels</span></strong> (Das Kollektiv der HandwerkerInnen und KulturarbeiterInnen): Neben der Einrichtung einer gemeinsamen Metallwerkstatt und eines Ladens für Schneidereizubehör sollen Räume für Musik- und Theateraufführungen angemietet werden – zum aktuellen Reportoire gehört unter anderem ein Theaterstück über den in einer Dessauer Polizeizelle verbrannten Asylbewerber Oury Jalloh.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">AJRECY/Association des jeunes refoules de l´espagne de la commune Yanfolila</span></strong> (Verein von jungen Abgeschobenen aus Spanien in der Region Yanfolila): Der 2005 von Abgeschobenen aus Ceuta und Mellila gegründete Verein plant die Einrichtung einer versicherungsartigen Solidarkasse für ärztliche Notfälle, Beerdigungen, Taufen etc.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>MSV/Mouvement des Sans Voix</strong></span> (Bewegung der Menschen ohne Stimme): Erforderlich ist die Anmietung eines kleinen Büros in Bamako – inklusive Internetanschluss. Die MSV ist eine 2005 gegründete Basisbewegung, die in 6 Regionen Malis sowie in Burkina Faso und Niger aktiv ist. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Widerstand gegen die Auswirkungen neoliberaler Strukturanpassungsprogramme. Derzeit unterstützt die MSV vor allem Menschen, die auf dem Land oder in der Stadt von ihren Grundstücken bzw. Anbauflächen vertrieben werden.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">UACDDDD/ Union des Associations et des Coordinations d&#8217;Association pour le Développement et la Défence des Droits des Démunies</span></strong> (Union der Vereine und der Koordinationen für die Entwicklung und Verteidigung der Rechte von Mittellosen): Geplant ist die Anschaffung einer Lautsprecheranlage sowie weiterer Materialien zur Fortbildung von Jugendlichen aus besonders verarmten Wohnvierteln – einerseits hinsichtlich ihrer Rechte im Umgang mit staatlichen Behörden, andererseits um ihre Selbstorganisierung zu unterstützen.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">Association des veuves et orphelins de Koulikoro</span></strong> (Verein der Witwen und Weisen von Koulikoro): Unterstützung von Gemüseanbau durch Finanzierung von Werkzeug und Materialien für den Bau von Zäunen (Schutz vor Tieren), außerdem Ausbau der Wasserversorgung. Dem 2008 gegründeten Verein haben sich bislang 60 Frauen angeschlossen.<br />
Association Direi Ben (Verein Direi Ben): Der Verein in Gao im Norden Malis unterstützt sowohl Abgeschobene als auch (Transit-)MigrantInnen auf ihrem Weg gen Norden. Geplant ist unter anderem die Anschaffung von drei Wassertanks und einer Motorpumpe zur Bewässerung von Gemüseparzellen.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">ECK/Association Espoir de Cachan Kalifa</span></strong> (Verein der Hoffnung von Cachan Kalifa): ECK ist ein von Abgeschobenen aus Paris gegründeter Verein, der Arbeitsmöglichkeiten im handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich für Abgeschobene und Jugendliche schafft. Benötigt ist die Einrichtung eines Büros mit Internet- und Telefonanschluss sowie die Bezahlung von Fahrtkosten der verstreut lebenden Mitglieder.</p>
<p><strong><span style="color: #008000;">AJE/Association des Jeunes Expulsés</span></strong> (Assoziation der jungen Abgeschobenen): Geplant ist die Einrichtung eines Büros für die psycho-soziale Betreuung junger Abgeschobener, insbesondere aus der Elfenbeinküste – inklusive Lohnkosten für die BeraterInnen.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>ADEM/L’Association pour la Défense des Emigrés Maliens</strong></span> (Verein zur Verteidigung der malischen MigrantInnen): Der Verein ist vor allem in der Region Kayes aktiv – seine Arbeit umfasst sowohl Beratung als auch politische Kampagnen. Geplant ist die Einrichtung eines Büros und Versammlungsraums – inklusive Infrastruktur.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>FAM/Fédération des Associations de Migrants de Mali</strong></span> (Föderation der Vereine der MigrantInnen aus Mali): Anmietung und Einrichtung eines Restaurants in Bamako. Mit dem erwirtschafteten Geld sollen Mitglieder der FAM ein Einkommen erhalten und zudem Ausbildungsplätze geschaffen werden. Langfristig ist die Eröffnung weiterer Restaurants geplant. In der FAM sind unter anderem zahlreiche Bürgerkriegsflüchtlinge aus der Elfenbeinküste organisiert.</p>
<p><span style="color: #800000; font-size: medium;">Wie spenden?</span></p>
<p>Afrique-Europe-Interact ist keine professionelle Spendenorganisation, sondern ein Netzwerk afrikanischer und europäischer Basisintiativen: Entsprechend gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, unsere aktuelle Spendenkampagne zu unterstützen – sowohl individuell als auch kollektiv:<br />
Individuelle Spenden: Kleinvieh macht auch Mist, insofern ist jeder Betrag willkommen – ob 10, 50, 500 oder mehr Euro. Spendensammlungen leben zudem vom Schneeballeffekt. Wir möchten deshalb ausdrücklich darum bitten, unsere Informationen möglichst breit zu streuen (gerne auch via Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken).</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Kollektive Spendensammlungen:</span></strong> Ein weiterer Hebel ist die Organisation kollektiver Spenden bzw. die eigenständige Betätigung als FundraiserIn – ob durch Soli-Partys, Benefiz-Konzerte, private Bingo-Abende, Spenden-Banketts in der lokalen Volxküche, Überlassung der restlichen Gelder vom aufgelösten WG-Konto oder schlichte Sammelmails im persönlichen Umfeld. Je nach Kontext kann es diesbezüglich auch passender sein, nur für bestimmte Projekte zu sammeln, bei Bedarf helfen wir gerne mit zusätzlichen Informationen, Hintergrundmaterialien oder auch Direktkontakten weiter.</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Veranstaltungen:</span></strong> Afrique-Europe-Interact lässt sich gerne zu (Film-)Veranstaltungen einladen – ob zur Karawane, zu unseren aktuellen Aktivitäten („Schiffe der Solidarität“ etc.) oder zu spezifischen Themen wie etwa FRONTEX, Landgrabbing oder die Situation von Baumwollbauern/bäuerinnen in Westafrika. Wenn dies obendrein mit ReferentInnenhonoraren einhergeht, hat sich die Angelegenheit aus unserer Sicht doppelt gelohnt.</p>
<p>Flugreisen kompensieren: Flugzeuge sind Klimakiller, vor diesem Hintergrund haben sich in den letzten Jahren immer mehr Menschen zu ökologischen Kompensationszahlungen für Flugreisen entschieden. Zu Recht, wie wir sagen würden, auch wenn die aus diesen Töpfen finanzierten Klimaschutzmaßnahmen die Debatte um ein global verträgliches Produktions- und Konsumtionsmodell nicht ersetzen können. In diesem Sinne möchten wir einschlägig Interessierte einladen, bei www.atmosfair.de den ökologischen Preis für ihre letzte(n) Flugreise(n) auszurechnen und das Geld an Afrique-Europe-Interact zu spenden. Denn nicht nur unsere Beteiligung am Kampf gegen den Ausverkauf fruchtbarer Böden und somit den agrarindustriellen, äußerst klimaschädlichen Anbau von Agrotreibstoffen in Mali ist praktischer Klimaschutz von unten. Auch kleinbäuerliche Landwirtschaft (wie sie im Rahmen unserer Spendenkampagne unterstützt wird) entlastet das Klima – beispielsweise durch Verzicht auf Kunstdünger oder die Erhöhung des Humusgehalts im Boden. Es ist also keineswegs Zufall, dass kleinbäuerliche Netzwerke wie „via campesina“ schon seit langem den Slogan „small farmers cool the planet“ geprägt haben.</p>
<p>Alle SpenderInnen erhalten als Dankeschön die Broschüre oder einen unserer Filme zur Bamako-Dakar-Karawane. Spenden für Afrique-Europe-Interact sind steuerabzugsfähig und unter dem Stichwort „AEI“ auf unten stehendes Konto zu überweisen (bitte Postadresse angeben oder per Mail schicken). Alternativ kann auch online per Lastschrifteinzug gespendet werden – dort ist auch der je aktuelle Spendenbedarf dokumentiert.<br />
Spendenkonto:<br />
Initiative ZusammenLeben e.V.<br />
Kto.-Nr. 17 44 96 53<br />
BLZ 120 300 00<br />
Deutsche Kreditbank<br />
IBAN: DE11 1203 0000 0017 449653</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Proteste in Südbaden gegen das AsylbLG</title>
		<link>https://www.aktionbleiberecht.de/2011/01/proteste-in-sudbaden-gegen-das-asylblg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[emil]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[abr-Drucksachen]]></category>
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					<description><![CDATA[Einige wenige Beispiele die den Protest gegen das Asylbewerleistungsgesetz in Südbaden verdeutlichen! September 1992 – Freiburg Am 26. /27. September 1992 kommt es zu einer Dachbesetzung der Gebäude die als sogenannte Bezirksstelle in der Vauban eingerichtet<a class="moretag" href="https://www.aktionbleiberecht.de/2011/01/proteste-in-sudbaden-gegen-das-asylblg/">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Einige wenige Beispiele die den Protest gegen das Asylbewerleistungsgesetz in Südbaden verdeutlichen!</h5>
<p><span style="color: #003366;">September 1992 – Freiburg</span><br />
 Am 26. /27. September 1992 kommt es zu einer Dachbesetzung der Gebäude die als sogenannte Bezirksstelle in der Vauban eingerichtet werden <span id="more-1822"></span>sollen. Eine Demonstration mit mehr als 1000 Menschen protestierte gegen Internierung …für bezahlbaren Wohnraum für alle! Am 26./27. September kam es zu einer Tag und Nacht-Belagerung des Geländes. Massive Polizeikräfte verhinderten eine zwischenzeitliche Besetzung.</p>
<p><span style="color: #003366;">Januar 1994 – Landkreis Emmendingen – Emmendingen</span><br />
 Über 150 Personen, darunter mehrheitlich Flüchtlinge demonstrierten am 29. Januar 1994 in der Emmendinger Innenstadt gegen das Asylbewerleistungsgesetz und das Arbeitsverbot.</p>
<p><span style="color: #003366;">Juni 1995 – Schwarzwald-Baar-Kreis – Villingen </span><br />
 In Villingen kam es zu Protestaktionen von einigen hundert Flüchtlingen gegen die Lagerunterbringung und das Asylbewerleistungsgesetz.</p>
<p><span style="color: #003366;">Juli 1995 – Landkreis Lörrach – Rheinfelden</span><br />
 Ab dem 19. Juli 1995 verweigerten Flüchtlinge die im Rheinfeldener Flüchtlingslager untergebracht waren, drei Wochen lang die Annahme der Essenspakete.</p>
<p><span style="color: #003366;">September 1995 – Freiburg</span><br />
 Im Freiburger Bezirkslager fanden mehrere Protestaktionen statt.  Briefe an die Lagerleitung, Presseerklärungen, Flugblätter, Aktionen wie z.B. Kantinenboykott. Forderung: Sozialhilfe in Geld anstatt in Sachleistungen!</p>
<p><span style="color: #003366;">Februar 1996 – Ortenaukreis – Kehl</span><br />
 Flüchtlinge des Sammellager Kehl klagen gegen die diskrimierenden Verhältnisse vor dem Verwaltungsgericht. Es kommt zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung in der Stadthalle in Kehl. Flugblätter wurden erstellt. Später wird das Lager geschlossen.</p>
<p><span style="color: #003366;">Juni 1998 &#8211; Ortenaukreis – Offenburg</span><br />
 Am 6. Juni 1998 demonstrieren etwa 350 Menschen für die Rechte der Flüchtlinge in Offenburg und kritisierten die Abschiebungen und die Lagerunterbringung.</p>
<p><span style="color: #003366;">Oktober 1998 – Landkreis Rottweil – Schramberg</span><br />
 Über 40 Flüchtlinge aus dem Sammellager in Schramberg beteiligen sich an einer gemeinsamen Demonstration mit Flüchtlingen aus Villingen-Schwenningen gegen das Asylbewerleistungsgesetz. Über 400 Betroffene demonstrierten am 31. Oktober 1998.</p>
<p><span style="color: #003366;">Januar 1999 – Ortenaukreis – Offenburg</span><br />
 Flüchtlinge formulieren ein Protestbrief und boykottieren gemeinsam die Versorgung gegen ein vorgefertigtes Kantinenessen. In den folgenden Wochen organisierten sie den Protest in den ehemaligen Kasernen. Veranstaltungen finden statt. Am 6. September 1998 demonstrierten die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge mit mehreren hundert Personen am Flüchtlingslager.</p>
<p><span style="color: #003366;">Februar 2000 Landkreis Rottweil – Schramberg</span><br />
 Protestversammlung am 15. Februar 2000 der Flüchtlinge im Schramberger Flüchtlingslager gegen Essenspakete, Arbeitsverbot und Unterbringssituation. Während den Protesten kam es auch zu einem Boykott der Essenspakete.</p>
<p><span style="color: #003366;">Mai 2002 – Freiburg</span><br />
 Boykottaktion einiger Flüchtlinge aus dem Lager Bissierstraße gegen den diktierten Einkauf zu einer bestimmten Zeit bei der Filiale „Minimal“ in der Lehenerstraße.. Bereits im Juli 1999 kam es in der Bissierstraße zu Protesten gegen die Essenspakete und den Lageraufenthalt.</p>
<p><span style="color: #003366;">November 2002 – Landkreis Waldshut – Albbruck</span><br />
 „Hilferuf vom Stieg“- Flüchtlinge der Sammelunterkunft Albbruck-Stieg protestieren gegen ihre Unterbringungssituation. Im Februar 2004 wird eine Petition an den Kreistag eingegeben. In Waldshut kommt es zu einer Kundgebung.</p>
<p><span style="color: #003366;">März 2004 – Freiburg &#8211; Gemeinderat</span><br />
 Die SPD und die GRÜNEN bringen am 15. März 2004 einen Interfraktionellen Antrag im Gemeinderat Freiburg ein. Sie stellen einen Antrag nach Zahlung von Geldleistungen nach 12 Monaten Lageraufenthalt (siehe Antrag unten). Nach Auffassung eines Rechtsgutachten, das die Stadt Freiburg in Auftrag gegeben hat vertößt die Sachleistungsversorgung gegen die Menschenwürde.</p>
<p><span style="color: #003366;">2005 – 2010 Südbaden</span><br />
 In Freiburg kommt es immer wieder zu Demonstrationen gegen Abschiebungen, Residenzpflicht, Lagerleben und Arbeitsverbot.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Verschiedene Dokumente zu den Protesten.</p>
<p><a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/ABR%20Archiv/Demonstration_am_26.09.1992.pdf" target="_blank">Flugblatt 1992</a> Demonstration gegen Abschiebungs- und Internierungslager in Freiburg</p>
<p><a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/kommunaler-prozess/Flugblatt_EM_1994.JPG" target="_blank">Flugblatt 1994-</a> Demonstration gegen das AsylbLG in Emmendingen</p>
<p><a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/ABR%20Archiv/Interfraktioneller_Antrag_2004.pdf" target="_blank">Interfraktioneller Antrag (Seite 1) (Seite 2)</a> SPD-GRÜNE 2004 gegen Sachleistungen in Freiburg</p>
<p><a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/kommunaler-prozess/Protest_gegen_ein_Leben_...0002.JPG" target="_blank">Protest (Seite 1)</a> <a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/kommunaler-prozess/Protest_gegen_ein_Leben_...0003.JPG" target="_blank">(Seite 2)</a> <a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/kommunaler-prozess/Protest_gegen_ein_Leben_...0004.JPG" target="_blank">(Seite 3)</a> <a href="http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/kommunaler-prozess/Protest_gegen_ein_Leben_...0005.JPG" target="_blank">(Seite 4)</a> gegen ein Leben im alltäglichen Notstand 1994 Freiburg</p>
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