Ein Großteil der Konflikte in Flüchtlingsheimen sind durch das Asylsystem strukturell bedingt

Sammellager müssen abgeschafft werden

Ein Leben in Sammelunterkünften darf nur von kurzer Dauer sein. Wenn Sammelunterkünfte migrationspolitische Funktionen erfüllen und Geflüchtete darin gezwungen werden, für einen längeren Zeitrum unter prekären und ausgrenzenden Bedingungen zu leben, sind sie abzulehnen. Wissenschaftler kommen nun in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass sich Konflikte in Flüchtlingsunterkünften vermeiden ließen. „Durch kluges Management und ausreichend Personal sowie Beschwerdestellen ließen sich Konflikte minimieren.“  Das MIGAZIN schreibt dazu: „Die Räume in Sammelunterkünften müssten den Bewohnern Sicherheit bieten, fordern die Autoren des Papiers. „Zimmer, Duschen und Toiletten müssen abschließbar sein.“ Um die Selbstbestimmung der Bewohner zu stärken, sollten sie die Möglichkeit erhalten, Zimmer nach eigenen Vorstellungen zu gestalten oder selbst zu kochen. Auch Rückzugsräume wie Frauen- und Männercafés, Räume der Stille oder Gebetsräume seien hilfreich.“ Zum Bericht

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